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Erste Gedenktafel für Walter Serner in Deutschland enthüllt

Am 17. September 2016 wurde in der Augsburger Straße 21 (früher 48) in Berlin-Charlottenburg auf Initiative der Hausgemeinschaft (vielen Dank!) eine Gedenktafel für Walter Serner enthüllt. Es ist die erste deutsche Gedenktafel für den 1942 ermordeten Schriftsteller und Dadaisten. In der Augsburger Straße begann Serners Berliner Zeit, hier arbeitete er für "Die Aktion" von Franz Pfemfert, den er wohl um die Ecke am Kurfürstendamm im Café des Westens ("Café Größenwahn") kennen lernte. Der rbb berichtete in der Abendschau über die gelungene Veranstaltung. Über seine Ankunft in Berlin schreibt Serner später: "Kurz darauf [nach dem Studium in Wien] brachte ich einen Spielgewinn an der Hand eines Münchner Faschings durch und fuhr mit dem letzten Goldstück nach Berlin, wo ich mich 14 Tage hindurch langweilte, weil ich nachts schlief. Als ich anfing, es umgekehrt zu halten, amüsierte ich mich drei Jahre dermaßen, dass meine Liebe für diese Stadt ebenso unausrottbar bleibt wie für ihren Argot."

100 Jahre Dada - Serner in Zürich

Serner in ZürichSerner in ZürichSensationelle Neuentdeckung in Zürich: 2 Briefe

von Walter Serner aus dem Jahr 1933 an Fritz Brupbacher und das erste Foto von Dorothea Serner!

 

 

  

 

Am 23.1.2016 ist überraschend Prof. Dr. Georg Küpper, ein Gründungsmitglied unserer Gesellschaft, mit 66 Jahren in Berlin verstorben. Er selbst bezeichnete sich als "aufgeklärten Hedonisten" und lebte getreu dem Serner-Motto: "Älter zu werden als sechzig Jahre ist kein großes Vergnügen und oft ein Malheur. Bedenke das, wenn Du dreißig bist, und karge nicht mit dir. (Zudem: der Sparsame siegt nicht.)" (Letzte Lockerung 1927 Teil 2 Nr. 14)